Neuigkeiten

Einmal im Monat, Dienstag (das nächste Mal am 10.11.20 zu 1. Könige 19) um 15.00 Uhr mit anderen intensiv einen Text der Bibel bedenken, darüber diskutieren und nach den Anregungen zum Leben suchen. Im 2. Halbjahr 2020 geht es um den Geist Gottes, den wir Christen den Heiligen Geist nennen, im Alten Testament. Anmeldung. https://kircheimhof.church-events.de/event/register/101

Die Deutschkurse fallen am 19., 21. und 23. Oktober aus. Weil wir in der ersten Oktoberwoche Besucher im Sprachcafé hatten, die mittlerweile positiv getestet wurden, setzen wir vorsichtshalber eine Woche aus. Das Gesundheitsamt hat uns zwar hinsichtlich einer Ansteckungsgefahr Entwarnung gegeben, dennoch möchten wir es für unsere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer so sicher wie möglich machen. Wir freuen uns auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen und wünschen allen Kranken gute Genesung! Bei Fragen zum Deutschunterricht können Sie sich an Annika Schmale, 0176 64132175, wenden.

Gespräch über Grundfragen des Lebens. Die ersten beiden Einzeiten: 1. Stern? Schnuppe? Geschöpf? Was ist der Mensche nd was macht ihn besonders? 2. Hauptsache gesund! Was sollten wir alles wissen und was nicht? (Von den Grenzen und Chancen der pränatalen Diagnostik). Das Seminar findet statt, wenn sich mindestens 10 Personen anmelden. Ein Termin steht noch nicht fest. Informationen bei Frank Fornaçon

Hier läuft ein Film über die Anliegen der Initiative Lebensfragen

Zum letzten Mal findet am 18. Oktober um 18.00 Uhr unser Gottesdienst in der Evangelischen Kirche von Kirchditmold statt. Wir sind der Petrusgemeinde Kassel sehr dankbar, dass wir in den letzten Monaten hier zusammenkommen konnten. Man kann sich vorab registrieren (siehe Button auf der Startseite) oder auch spontan kommen. Es gelten die üblichen Hygieneregeln. Ab 2. November werden zwei Gottesdienste in der Kirche im Hof angeboten, einer um 9.30 Uhr und einer um 11.00 Uhr. Beide Gottesdienste bieten den gleichen Inhalt. Während des 1. Gottesdienstes gibt es ein Kinderprogramm für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Während des 2. Gottesdienstes gibt es ein Programm für Schulkinder. Es wird dringend empfohlen sich anzumelden, um einen Sitzplatz zugewiesen zu bekommen.

Wer Christ werden will, wird getauft. Das war schon zur Zeit der ersten Christen vor 2000 Jahren so. Wenn Jugendliche und Erwachsene getauft werden, dann gehört ein Taufseminar zur Vorbereitung dazu. In sechs Einheiten wird über folgende Themen informiert: 1. Eine freie Entscheidung, 2. Taufe im Neuen Testament, 3. Taufe von Säuglingen und Erwachsenen, 4. Der Taufgottesdienst, 5. Die Geschichte der Kirche im Hof, 6. Recht und Finanzen. Auch für Christen, die in anderen Kirchen getauft wurden, gehört vor der Aufnahme in die Gemeinde der Besuch dieses Taufseminars dazu. In Coronazeiten bekommen Interessierte die entsprechenden Information in jeweils 10-minütigen Filmen zugeschickt. Interessenten können sich bei Pastor Fornaçon (pastor@efg-kassel-west.org) anmelden.

Unser Beitrag zur Interkulturellen Woche 2020 war eine Wanderung von Immenhausen nach Grebenstein. 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter zahlreiche mit Migrationshintergrund, waren gemeinsam unterwegs. Carsten Höhre vom Integrationsamt der Stadt Kassel erläuterte die Geschichte der Burgruine von Grebenstein. Anschließend kehrte die Gruppe noch ein. Die Internationalen Wanderungen bieten seit 2015 fünf bis sechs mal im Jahr die Gelegenheit, dass sich Einheimische und Zugewanderte kennen lernen.

Der Winterspielplatz war in den vergangenen Jahren ein sehr beliebter Treffpunkt für Kinder unter 4 Jahren. Es waren bis zu 60 Kinder da. Leider können wir unter Coronabedingungen in diesem Winter keinen Winterspielplatz anbieten. Für Kinder unter 1 Jahr entsteht gerade ein Eltern-Kind-Kreis.

Eröffnung des Famileinzentrums

Kinder arabischsprachiger Familien können ab November in der Kirche im Hof Arabisch lesen und schreiben lernen. Die Kinder sollen so einen eigenständigen Zugang zu ihrer Herkunftssprache entwickeln. Unterrichtet wird von syrischen Lehrerinnen und Lehrern. Mehr Informationen und Anmeldung unter: Arabischunterricht@kirche-im-Hof.de oder 0561 95379969.

Einladung an alle Frauen, die aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, etwas Deutsch sprechen (A2 oder höher) und regelmäßig teilnehmen wollen.

3 Monate einmal in der Woche in einer Gruppe von 12 Frauen gemeinsam etwas unternehmen und einander ermutigen. Zum Beispiel: Tanzen, Besichtigung des Rathauses, Besuch im Theater, künstlerisches Gestalten. Der Kurs ist kostenlos. Am Ende gibt es eine Teilnahmebescheinigung. Die Treffen finden jeden Dienstag ab 15.30 statt.

Leitung: Angelika Langlotz (Sozialarbeiterin).

Start: Dienstag, 27. Oktober, 15.30 Uhr in der Kirche im Hof, Friedrich-Ebert-Straße 102, 34119 Kassel (Tram 4 und 8 bis Haltestelle Querallee). Info und Anmeldung: 0561 73 94 031

Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Jer 31,9 (L) Monatsspruch November

Jeremia ist ein Prophet der Resignation und der Hoffnung. Tieftraurig ist er über die Gottlosigkeit seines Volkes und dessen Regierung. Hoffnungsvoll ist er angesichts der Möglichkeiten Gottes. Während seines Lebens muss er den Verfall mit ansehen, aber beim Blick in die Zukunft hellt sich sein Gesicht auf. Denn Zerstörung und Exil werden nicht von Dauer sein. Gott wird sich erbarmen und neu anfangen. Der Neubeginn hängt mit dem Wiederaufbau des Landes zusammen und der Rückkehr aus dem Exil. Das Volk Gottes soll wieder eine Heimat haben. Das Zuhause ist Gott selbst, der in Jeremia 31,3 verspricht: „Ich habe dich je und je geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“ Wichtiger als Häuser und Felder, als die Landschaft und die Kultur ist dem Volk Gottes die Nähe zu ihm. Heimat ist dort, wo ich willkommen bin.

Bei Gott sind die Menschen willkommen, unabhängig von den Gaben die sie opfern. Die Liebeserklärung Gottes gilt allen. Wenn die Vertriebenen aus dem Land des Nordens (einem Bild für die Feinde aus dem Zweistromland, im Unterschied zu denen aus dem Süden in Ägypten) heimkehren, bringen sie ihre je eigenen Sorgen mit: Da kommen „Blinde und Lahme, Schwangere und junge Mütter“ (Vers 8) also Menschen, denen der Weg durch die Wüste nicht leicht fällt. Menschen mit Tränen in den Augen sollen „getröstet und geleitet“ werden. Sie sollen Wasser finden im trockenen Land.

Auch heute sind Menschen auf der Suche nach einer Heimat. Manche suchen sie in der Vergangenheit. Im Alter klammern sich Menschen trotz großer Hinfälligkeit an ihr Haus oder ihre Wohnung. Sie verbinden so viele Erinnerungen mit dem Garten, in dem einst die Kinder spielten, mit den Möbeln, die einmal die Erfüllung eines langgehegten Wunsches waren. Andere suchen die Heimat in der Zukunft. Ihr Herkunftsland ist zerstört, es bleibt nur der Weg nach vorn. Es gibt Menschen, die suchen Geborgenheit bei anderen Menschen, sehnen sich nach einem Partner bei dem sie zu Hause sein können.

Je größer unser Heimweh, umso mehr gilt uns die Verheißung Gottes. „Ich bin euer Vater“, heißt es im weiteren Text. Dieser Vater begleitet seine Kinder auf dem Lebensweg. Er sorgt vor und steht bei. Wenn wir ihm zur Hand gehen, dann werden wir Heimatgeber. Für Blinde und Lahme, Schwangere und junge Mütter.“

Frank Fornaçon

Kirche im Hof

Friedrich-Ebert-Strasse 102
34119 Kassel

Telefon: (0561) 18372

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