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Einladung an alle Frauen, die aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, etwas Deutsch sprechen (A2 oder höher) und regelmäßig teilnehmen wollen.

3 Monate einmal in der Woche in einer Gruppe von 12 Frauen gemeinsam etwas unternehmen und einander ermutigen. Zum Beispiel: Tanzen, Besichtigung des Rathauses, Besuch im Theater, künstlerisches Gestalten. Der Kurs ist kostenlos. Am Ende gibt es eine Teilnahmebescheinigung.

Leitung: Angelika Langlotz (Sozialarbeiterin).

Start: Dienstag, 27. Oktober, 15.30 Uhr in der Kirche im Hof, Friedrich-Ebert-Straße 102, 34119 Kassel (Tram 4 und 8 bis Haltestelle Querallee). Info und Anmeldung: 0561 73 94 031

Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Jer 31,9 (L) Monatsspruch November

Jeremia ist ein Prophet der Resignation und der Hoffnung. Tieftraurig ist er über die Gottlosigkeit seines Volkes und dessen Regierung. Hoffnungsvoll ist er angesichts der Möglichkeiten Gottes. Während seines Lebens muss er den Verfall mit ansehen, aber beim Blick in die Zukunft hellt sich sein Gesicht auf. Denn Zerstörung und Exil werden nicht von Dauer sein. Gott wird sich erbarmen und neu anfangen. Der Neubeginn hängt mit dem Wiederaufbau des Landes zusammen und der Rückkehr aus dem Exil. Das Volk Gottes soll wieder eine Heimat haben. Das Zuhause ist Gott selbst, der in Jeremia 31,3 verspricht: „Ich habe dich je und je geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“ Wichtiger als Häuser und Felder, als die Landschaft und die Kultur ist dem Volk Gottes die Nähe zu ihm. Heimat ist dort, wo ich willkommen bin.

Bei Gott sind die Menschen willkommen, unabhängig von den Gaben die sie opfern. Die Liebeserklärung Gottes gilt allen. Wenn die Vertriebenen aus dem Land des Nordens (einem Bild für die Feinde aus dem Zweistromland, im Unterschied zu denen aus dem Süden in Ägypten) heimkehren, bringen sie ihre je eigenen Sorgen mit: Da kommen „Blinde und Lahme, Schwangere und junge Mütter“ (Vers 8) also Menschen, denen der Weg durch die Wüste nicht leicht fällt. Menschen mit Tränen in den Augen sollen „getröstet und geleitet“ werden. Sie sollen Wasser finden im trockenen Land.

Auch heute sind Menschen auf der Suche nach einer Heimat. Manche suchen sie in der Vergangenheit. Im Alter klammern sich Menschen trotz großer Hinfälligkeit an ihr Haus oder ihre Wohnung. Sie verbinden so viele Erinnerungen mit dem Garten, in dem einst die Kinder spielten, mit den Möbeln, die einmal die Erfüllung eines langgehegten Wunsches waren. Andere suchen die Heimat in der Zukunft. Ihr Herkunftsland ist zerstört, es bleibt nur der Weg nach vorn. Es gibt Menschen, die suchen Geborgenheit bei anderen Menschen, sehnen sich nach einem Partner bei dem sie zu Hause sein können.

Je größer unser Heimweh, umso mehr gilt uns die Verheißung Gottes. „Ich bin euer Vater“, heißt es im weiteren Text. Dieser Vater begleitet seine Kinder auf dem Lebensweg. Er sorgt vor und steht bei. Wenn wir ihm zur Hand gehen, dann werden wir Heimatgeber. Für Blinde und Lahme, Schwangere und junge Mütter.“

Frank Fornaçon

Das Programm der „Starken Frauen“ (unser Ermutigungsangebot für Frauen mit Migrationshintergrund) ist sehr vielfältig, eine Pirsch durch den Wald am „Daspel“ mit Michael Rempe ist mittlerweile fester Bestandteil. Immer sind auch ein paar Männer vom Deutschkurs dabei – denn das will keiner verpassen: Mit einem echten Jäger durch sein Jagdrevier zu streifen und den Wald mit seinen Augen zu sehen: „Man sieht mehr, wenn man weiß, was zu sehen ist!“

Diesmal waren besonders die Teilnehmerinnen sehr aufmerksam dabei und entdeckten die von Michael im Laub versteckten Felle schneller als geplant.

Im Mittelpunkt der Begehung standen die heimischen Wildarten Dachs, Fuchs, Reh und Wildschwein. Fotos und Felle veranschaulichten die für den normalen Waldspaziergänger die sonst nur selten anzutreffenden, aber in unserem Waldrevier „Daspel“ stets vorhandenen Waldbewohner.


Zum Schulbeginn haben wir uns am 16. August um 10 Uhr im Freien im Open-Air Kino Dok 4 (Untere Karlsstr.4) mitten in der Innenstadt von Kassel zu einem Familiengottesdienst getroffen.

Zum ersten Mal seit März haben wir wieder im Gottesdienst gemeinsam laut singen dürfen und das Musikteam war das erste Mal wieder im Einsatz.

Mit 80 Besuchern war der Gottesdienst gut besucht und nach mehreren Tagen mit heftigen Gewittern, empfing uns strahlender Sonnenschein – Gott sei Dank!

„Ich wünsche dir einen Rucksack voller Glück!“ Für die Erstklässler – und natürlich auch für alle anderen – gab es eine Ermutigungsgeschichte, die von einem unsichtbaren Rucksack erzählte, den wir alle mit uns herumtragen, und der schwer oder leicht sein kann: Wenn man sich ärgert oder neidisch ist, dann wiegt er schwer, wie mit Steinen beladen; wenn man sich freut, dann wird er federleicht.

Wenn wir uns abends beim Gute-Nacht-Sagen gemeinsam an all das erinnern, was Gott uns immer wieder neu schenkt, z.B. Menschen, die uns zuhören, die zu uns stehen, wenn uns Leid geschieht, dann macht unser Dank an Gott unseren unsichtbaren Rucksack gleich wieder leichter.

Einige Besucherinnen und Besucher erzählten nachher, wie sehr sie sich gefreut haben, schon von Weitem die Musik zu hören, als sie noch auf dem Weg zum Open Air Kino waren.

Vielen Dank allen, die geholfen haben, dass dieser Gottesdienst so stattfinden konnte: Die Ordner, die darauf geachtet haben, dass bei der Sitzplatzwahl auf den ausreichenden Abstand geachtet wurde, das Empfangskomitee, das die Listen geführt und die Regeln erklärt hat, das Musikteam und die Techniker, alle am Gottesdienst Mitwirkenden und alle Kollektengeber, die mit dafür gesorgt haben, dass die zusätzlichen Ausgaben für das Mieten der Örtlichkeit inklusive Technik gerockt werden kann.
Am Schluss konnte dann endlich einmal wieder ausgiebig geschnuddelt werden …

In den Sommerferien waren Groß und Klein herzlich eingeladen alle 14 Tage samstags zu unserer Waldhütte am Erlenloch zu wandern und bei den ersten Waldhütten-Tagen dabei zu sein.

Da die Waldhütte längere Zeit nicht genutzt wurde, war bei unserem ersten Treffen am 8. August erst einmal fleißiges Fegen, Fensterputzen, Aufräumen und Holzstapeln angesagt.
Vianne, Nick und Katja , Winnie Wulfgramm, Kerstin und Stephan , Charlotte und Michael haben bei der ersten Instandsetzung mitgewirkt und gleich weitere Pläne geschmiedet:

Im Dach muss ein Loch ausgebessert werden! Wir brauchen eine Leiter, um den Dachboden untersuchen zu können! Und einen kleinen Spiegel, um überprüfen zu können, ob der Kamin frei ist, wenn wir das erste Mal den Ofen anfeuern…

Michael Rempe hat mit der Motorsäge flugs ein paar Bänke zugeschnitten, so dass wir vor der Hütte unseren ersten Waldhütten-Tag mit einem leckeren Picknick ausklingen lassen konnten …

Beim zweiten Waldhüttentag hatte Annika Schmale eine Schatzsuche vorbereitet, die schon am Parkplatz losging und an der Waldhütte endete. Alle Kinder waren hellauf begeistert und flitzten durch den Wald, um die nächste Aufgabe und am Schluss den Schatz zu finden.

Dann halfen sie eifrig beim Schleppen der Baumstämme für weitere Sitzbänke, die wir dringend brauchten, um am Schluss unser Picknick in solch großer Runde gemeinsam genießen zu können. Wir hatten einen Wasserkanister an einen Baumstamm gebunden, so hatten wir einen Wasserhahn zum Händewaschen, denn die Hütte hat weder fließend Wasser noch Strom. Da ist Erfindungsreichtum gefragt! Und den haben wir! Karoline Ochse hat z.B. eine prima Wippe gebaut!

Beim dritten Waldhüttentag wurde es spannend: Gerti Schneider hatte ihre Kletterausrüstung mitgebracht, Hans-Hermann Schneider Teerpappe und Kleber, Frank Fornaçon ein großes Brett und Michael Rempe eine lange Leiter – das Loch im Dach sollte repariert werden!

Während der spektakulären und erfolgreichen Reparatur hatte Jakob Deutschmann schon einmal das Ofenrohr gesäubert und Holz gespalten. Jetzt sollte es endlich Feuer im Ofen geben. Puh – hat das gequalmt!!! Wenn so ein Holzofen lange nicht benutzt wurde, dann dauert das manchmal eine Weile, bis er wieder richtig zieht… Wie gut, dass wir nicht so schnell aufgeben! Schon bald funktionierte der Ofen einwandfrei und wir konnten die Würstchen heiß machen…

Die Kinder hatten sich währenddessen ein eigenes Projekt gesucht und aus langen Ästen ein Tipi rund um einen Baumstamm gebaut! Roland, ein Freund von Deutschmanns, hatte eine tolle Versteckspielidee und Friederike Deutschmann hat mit der Waldhüttengitarre ein lustiges Danke-Lied angestimmt, das wir gleich weitergedichtet haben – jetzt haben wir sogar ein Waldhüttenlied!

Vielen Dank für den Wald,
Vielen Dank für die Waldhütte,
Vielen Dank für die Waldhüttentage,
Danke-Danke-Danke-Danke––
Dankeschön!
Den ganzen Tag lang
Machst du uns Geschenke!
Vielen Dank dafür, das ist lieb von dir!

Die drei Waldhütten-Treffen wurden jeweils von ca. 20-25 Personen gut angenommen und erreichten etwa 60 verschiedene Teilnehmer. Beschlossen wurde, dass die Waldhütte weiter alle 14 Tage angeboten wird, immer am Samstag vor dem Gottesdienst in Kirchditmold. In der Telegram-Gruppe Kirche im Hof Info gibt es dann wieder die Einladungen und die Anmeldei-Informationen dazu. Herzlich willkommen!

Alle 14 Tage ist die Hütte von 15-18 Uhr geöffnet. Anmeldung über das Besucherportal.

„Nicht jeder Ehepartner meint es wirklich gut mit dem anderen“, meinte Irene Ohlwein, Vellmar, beim Seminar des Besuchsdienstes über Fragen von Betreuungsrecht und Vorsorgevollmacht. Die Rechtsanwältin, die sich vor allem mit Betreuungsrecht beschäftigt, begründete mit dem überraschenden Statement, warum Ehepartner nicht automatisch für einander im Krankheitsfall entscheiden dürfen.

14 Besucher waren der Einladung gefolgt und beschäftigten sich am 3. September drei Stunden lang mit Fragen, die oft verdrängt werden. Alle hatten aus ihrer persönlichen Erfahrung mit Menschen in Grenzsituationen berichtet.

An Hand von vielen Fällen aus ihrer Praxis als Anwältin wurde zum Beispiel  unterschieden zwischen Bevollmächtigtem  und Betreuer „Beide dürfen das gleiche, aber der Bevollmächtigte wird nicht von Dritten kontrolliert. Man muss ihm also 150-Prozentig vertrauen.“

Weil die Betreuung für die Betroffenen einen deutlichen Einschnitt bedeutet, kommt es darauf an, nicht pauschal sondern differenziert zu handeln. „Die Betreuung wird nicht pauschal für alle Lebensbereiche eingerichtet, sondern kann sich auf einzelne Themenfelder beziehen.“

Empfohlen wurde die Informationsbroschüre Betreuungsrecht des Bundesministeriums für Justiz: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Betreuungsrecht.htm

In der Kirche im Hof finden ab November wieder Gottesdienste mit begrenzter Teilnehmerzahl statt. Bis dahin finden am 4. und 18. Oktober um 18.00 Life-Gottesdienste in der Kirche von Kirchditmold (Schanzenstraße) statt.

Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln: Mindestabstand 1,5 Meter, Mundschutz, Händedesinfektion, Einhalten der maximalen Besucherzahl je Raum, Eintragung in die Besucherliste. Diese wird vier Wochen lang aufbewahrt und dann vernichtet.

Auf Telegramm werden von Montag bis Freitag Morgenimpulse an einen geschlossenen Teilnehmerkreis verschickt. Anmeldung per email an pastor@efg-kassel-west.org

Hier findet Ihr den Livestream des Gottesdienstes vom 03.05.2020 zum nachhören bzw. -sehen.

bereits am ersten Sonntag, nachdem aufgrund der Corona-Krise die Schließung von Schulen, Kindergärten und auch Kirchen beschlossen und verkündet wurde, haben wir den ersten, noch sehr improvisierten Gottesdienst über Youtube gesendet. Seit dem sind viele Gedanken und Arbeit in unsere Online-Gottesdienste geflossen und wir sind von Sonntag zu Sonntag ein wenig besser darin geworden, unsere Kirche im Hof auch über das Internet stattfinden zu lassen.

Ein weiterer Schritt auf diesem Weg ist die Einrichtung unseres eigenen Youtube-Kanals. Ab dem kommenden Sonntag sind die Sendungen nicht mehr nur über einen vorher verteilten Link erreichbar, sondern können auch über die Internetadresse live.kirche-im-hof.de aufgerufen werden. Hier kann man sich ältere Sendung ansehen aber auch, diesen Kanal abonnieren, so dass man immer auf die nächste Veranstaltung hingewiesen wird.

Und damit es in unserem Kanal nicht so leer aussieht, haben wir ein kurzes Video gedreht, mit dem sich die Kirch im Hof vorstellt:

Kirche im Hof

Friedrich-Ebert-Strasse 102
34119 Kassel

Telefon: (0561) 18372

Bankverbindung

Spar- und Kreditbank EFG

DE49 5009 2100 0000 024724